2007-2008 Chronik

2007-2008 Jahreschronik

Totengedenken

Erich Camenzind, ehemals Chefredaktor der „Freiburger Nachrichten“, starb am 12. Juli 2007 im Alter von 78 Jahren. Er war bis zuletzt Pfarrer der deutschsprachigen Pfarrei in Lausanne. Camenzind hatte vor 16 Jahren in einem Verkehrsunfall seine Frau verloren. Darauf beschloss er, Priester zu werden.

Arnold Guillet, streitbarer Verleger in Stein am Rhein, starb am 29. Juli 2007 in seinem 85. Lebensjahr. Den Christiana-Verlag hatte er selber aufgebaut. Ab 1972 gab er „Timor Domini“ heraus, als „Organ der Schweizerischen Bewegung für Papst und Kirche“.

Louis Meerts, der frühere Präsident der Katholischen Weltunion der Presse (UCIP), starb Ende Juli 2007 im Alter von 87 Jahren in seinem belgischen Heimatort Wilrijk. Als Höhepunkt seiner publizistischen Laufbahn hatte er einmal die Berichterstattung über das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) bezeichnet. Bereits mit 29 Jahren war Meerts Chefredaktor der „Gazet van Antwerpen“ geworden. Er betonte stets den sozialen und christlichen Auftrag der flämischen Tageszeitung, die unter seiner Leitung eine Verkaufsauflage von mehr als 200’000 Exemplaren erreichte.

Kardinal Jean-Marie Lustiger starb am 5. August 2007. Der „charismatische, originelle und populäre Intellektuelle und Philosoph“, der sich mit „Verve, Engagement und Eloquenz vielen Problemen unserer Welt gestellt und ohne Angst vor intellektuellen Moden sowohl die fundamentalen Dogmen als auch die aktuellen Positionen seiner Kirche erklärt und verteidigt“ hat – so sein Cousin, der Frankfurter Historiker Arno Lustiger – hat nicht nur ein Dutzend Bücher geschrieben, von denen etliche auch in Deutsch erschienen, er hat auch den Radiosender „Notre-Dame“ und die katholische Fernsehstation KTO ins Leben gerufen.

Klaus Ammann-Dähler, viele Jahre Ausland-Redaktor der katholischen Tageszeitung „Ostschweiz“ in St. Gallen, starb am 16. September 2007 in seinem 91. Lebensjahr.

Yvan Dalain, Waadtländer Fotograf, starb mit 80 Jahren Ende September 2007. In den 50-er Jahren wurde die vom Walter-Verlag in Olten herausgegebene Zeitschrift „Die Woche“ seine Heimat, bis sie im Jahre 1973 aufgegeben wurde. Da wechselte Dalain zum Fernsehen.

René Zurkinden, ehemaliger Journalist, starb am 6. November 2007 im Alter von 57 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung. Nach 30 Jahren Journalismus (Freiburger Nachrichten, Fricktaler, SDA und Westschweizer Korrespondenz für diverse Zeitungen) hatte er sich Ende 2003 in Thailand als Übersetzer selbständig gemacht.

Karl Blöchliger, Ehrendoktor der Universität Freiburg seit 1984, starb am 23. Februar 2008 kurz nach seinem 92. Geburtstag. Blöchliger wurde 1957 vom „Vaterland“-Verwaltungsrat berufen, die neue Druckerei Maihof aufzubauen. Als Präsident der Projektgruppe für das Medienausbildungszentrum (MAZ) in Kastanienbaum war er massgebend an dessen Errichtung beteiligt. Später arbeitete er in verschiedenen schweizerischen Gremien mit: Vorstand und Ausschuss SRG und SDA, in der berühmten „Kommission Kopp“ und schliesslich von 1971-1980 als Zentralpräsident des Schweizerischen Zeitungsverlegerverbandes. Die Neubesetzung des Direktionspostens im Maihof anno 1981 hatte auch für ihn einen bitteren Abgang zur Folge. Seither lebte er sehr zurückgezogen, seit einigen Jahren im Altersheim Rosenberg Luzern.

Persönlich

Johannes-Melchior Etlin, 46-jähriger Ökonom, übernahm an Stelle von Hans Rahm die Geschäftsführung des SKPV und der Kipa-Apic. Etlin war bisher beim Roten Kreuz in Freiburg tätig.

Giuseppe Gracia (1967) heisst der neue Informationsbeauftragte des Bistums Basel. Er löste Hans-Ernst Ellenberger ab, der in die Seelsorge ging. Gracia kommt aus der Privatwirtschaft und hat, wie mitgeteilt wurde, bereits bisher verschiedentlich die Bischofskonferenz beraten. Mit seiner „Erfahrung in der Unternehmenskommunikation und in der gezielten Positionierung von Unternehmen und deren Führungspersönlichkeiten“ bringe er ein breites Fachwissen mit.

Astrid Haas ist die neue Chefredaktorin der deutschsprachigen Wochenausgabe des „Osservatore Romano“. Die aus Steinach am Brenner stammende Österreicherin ist bereits seit 1980 bei der gleichen Zeitung tätig.

P. Alois Kurmann übernahm die Verantwortung für den Informationsdienst des Klosters Einsiedeln. Er löste P. Othmar Lustenberger ab, der diese Aufgabe während über zwanzig Jahren wahrgenommen hatte.

Marco Meier, gebürtig von Sursee, löst Arthur Godel als Programmleiter von Radio DRS 2 ab. Der 54-jährige Meier war bisher Leiter der Redaktion „Sternstunden“ beim Schweizer Fernsehen. Während fünf Jahren war Meier stellvertretender Chefredaktor der Kulturzeitschrift „du“, danach Direktor des Medienausbildungszentrums (MAZ) in Luzern.

Maurice Page, Freiburger Journalist, wurde in Nachfolge von Walter Müller (Pressesprecher Bischofskonferenz) zum neuen Präsidenten des Schweizerischen Vereins katholischer Journalistinnen und Journalisten gewählt. Neuer Vizepräsident wurde Balz Röthlin aus Bonstetten ZH, der Bernard Litzler (Lausanne) folgt. Page wurde fast gleichzeitig von der Schweizer Bischofskonferenz zum französischsprachigen wissenschaftlichen Mitarbeiter der Kommission Justitia et Pax gewählt.

Hans Rahm, bisher Geschäftsführer des Schweizerischen Katholischen Pressevereins und der Kipa-Apic, wurde im Herbst 2007 neuer Generalsekretär der Katholischen Kirchlichen Körperschaft des Kantons Freiburg (Freiburger Kantonalkirche).

Alois Schuler, seit 2005 bischöflich Beauftragter für Radio und Fernsehen der katholischen Kirche in der deutschen Schweiz, wechselte im Herbst 2007 zum Nordwestschweizer Pfarrblatt „Kirche heute“. Hier löste er Josef Bieger-Hänggi ab, der fast zeitgleich von der Bischofskonferenz als neues Mitglied in die Kommission „Justitia et Pax“ gewählt wurde.

Else Strivens heisst die neue Präsidentin der Katholischen Weltunion der Presse. Die Südafrikanerin, gebürtige Holländerin, ist Chefredaktorin der katholischen Zeitschrift „Trefoil“ (Dreiblatt als Symbol der göttlichen Dreifaltigkeit) in Südafrika, hat einen Abschluss als Forschungschemikerin, ist Mutter von fünf erwachsenen Kindern und tritt die Nachfolge des Brasilianers Ismar de Oliveira Soares an.

Giovanni Maria Vian, Kirchenhistoriker und Chefredaktor der katholischen italienischen Tageszeitung „Avvenire“, wurde von Papst Benedikt XVI. die Leitung der italienischen Hauptausgabe des „Osservatore Romano“ anvertraut. Er übernimmt die Nachfolge von Mario Agnes (76). Dieser hatte die Zeitung während 23 Jahren geführt.

Nathalie Wappler wurde Nachfolgerin von Marco Meier als Redaktionsleiterin der „Sternstunden“ Vorher war sie bei SF DRS in der Fernsehredaktion „Kultur aktuell“ tätig, zuvor als Redaktorin für die ZDF-Sendungen „Berlin Mitte“ und „aspekte“.

Institutionen und Verbände

Bischöfe vor der Presse. Vor 40 Jahren, 1967, führte die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) ihre erste Presseorientierung durch. Den Anstoss hatte die Arbeitsgemeinschaft der katholischen Presse im Oktober 1966 gegeben. Beauftragter der SBK wurde der Churer Bischof Johannes Vonderach. In der Kirchenzeitung schrieb Redaktor und Professor Johann Baptist Villiger: „Mit dieser ersten Orientierung der Presse durch die Bischöfe wurde die Brücke zur Presse geschlagen. Hoffen wir, dass der verheissungsvoll begonnene Dialog auch weitergeführt wird.“

Papst ohne Medienangst. Am 17. Januar 1988 hielt Papst Johannes Paul II: als erstes Oberhaupt der katholischen Kirche eine Pressekonferenz ab. Der Römer Korrespondent der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ fügte seinem damaligen Bericht bei, offensichtlich habe Johannes Paul im Unterschied zu manch anderen Bischöfen der katholischen Kirche keine Angst vor der Presse.

Leere Journalisten-Kasse. Die Generalversammlung des Vereins Katholischer Journalistinnen und Journalisten der Schweiz vom 8. März 2008 in Biel musste feststellen, dass die Rechnung 2007 mit einem erheblichen Fehlbetrag abschloss und den Verein in eine schwierige Situation führte. Dennoch wurde der jährliche Mitgliederbeitrag bei 60 Franken belassen.

Jubiläum in Österreich. Der Verband katholischer Publizisten Österreichs beging sein 50-jähriges Bestehen. Er war 1957 aus einer losen Arbeitsgemeinschaft katholischer Journalisten entstanden. Zu seinem Jubiläum veröffentlichte der Verband einem lesenswerten Rückblick, der auch die internationale Zusammenarbeit berücksichtigt.

Printmedien

175 Jahre SKZ. Am 30. Juni 1832, vor 175 Jahren, kündigte ein «katholischer Verein» an, dass ab Juli des gleichen Jahres jeweils am Samstag in Luzern die «Schweizerische Kirchenzeitung» erscheinen werde. Nach der Gründung des Bundesstaates 1848 und den politischen Veränderungen im nunmehr liberalen Kanton Luzern wurde die SKZ bis 1899 in Solothurn gedruckt. 1890 erhielt die Wochenzeitung einen offiziösen Charakter, indem sie der damalige Basler Bischof Leonhard Haas zu seinem „Amtsblatt“ erklärte, als Pflichtabonnement für die Pfarrämter. 1900 übertrug er die Herausgabe der Theologischen Fakultät Luzern, der Druck erfolgte ab diesem Zeitpunkt durch die Räber AG in Luzern, der Vorgängerin des heutigen LZ-Fachverlags. Auch die Bischöfe von Chur und St. Gallen unterstützten jetzt das Vorgehen des Basler Bischofs. 1967 vereinbarten die drei Bischöfe, die SKZ künftig als gemeinsames Organ der drei Diözesen herauszugeben. Dem Vertrag schlossen sich kurze Zeit später die Bischöfe von Sitten und von Lausanne-Genf-Freiburg – für ihre deutschsprachigen Teile – an.

100 Jahre Kirchengeschichte. Die «Schweizerische Zeitschrift für Religions- und Kulturgeschichte» (früher: «Zeitschrift für Schweizerische Kirchengeschichte») feierte 2007 ihr hundertjähriges Bestehen. Die Zeitschrift, ein Kind des schweizerischen Verbandskatholizismus nach 1900, entstand im Gefolge des 1905 gegründeten Schweizerischen Katholischen Volksvereins. In unserem Lande fehlte damals eine kirchenhistorische Zeitschrift nationalen Zuschnitts. Sie ist eine der ältesten Zeitschriften an der Universität Freiburg i. Ue. Lange war sie ein wichtiges Organ für die Behandlung kirchenhistorischer Themen unseres Landes. In letzter Zeit trat eine Akzentverschiebung ein; sie veröffentlicht heute vermehrt Ergebnisse der religions- und kulturgeschichtlichen Forschung.

Das „Zentralorgan“. Vom Freiburger Historiker David Luginbühl stammt eine eingehende und zuverlässige Darstellung des „Vaterland“ als „Zentralorgan“ der CVP in der Zeit von 1955, dem Jahr mit einem der heftigsten Wahlkämpfe im Kanton Luzern, bis 1991, dem Jahr der Fusion mit dem „Luzerner Tagblatt“. Ein wichtiger Beitrag zur Pressegeschichte. – David Luginbühl, Vom „Zentralorgan“ zur unabhängigen Tageszeitung? Das „Vaterland“ und die CVP 1955-1991. In der Reihe: Religion – Politik – Gesellschaft in der Schweiz, Bd. 45. Academic Press, Freiburg i. Ue. 2007. 172 Seiten. (Fr. 29.-)

Aus für Bauernzeitung. Der „Katholische Schweizerbauer“, zuletzt mit einer Auflage von rund 4’000 Exemplaren, hatte seinen Namen schon vor einigen Jahren in „Schweizer Land und Leben“ geändert. Dieser Titel wurde auf den 1. Juli 2007 vom (neutralen) „Schweizer Bauer“ in Bern als Monatsbeilage übernommen. Dessen Redaktor Werner Kamber (Appenzell) wird seine Teilzeitstelle nach über 8 Jahren aus Altersgründen auf Ende Juli abgeben.
Ergänzung: Der publizistische Leiter von ‚Schweizer Land + Leben’, Stephan Jaun-Pfander, schreibt: „Gefreut hat mich, dass Sie uns erwähnt haben. Weniger Freude hatte ich am Titel ‚Aus für Bauernzeitung’. Gerne weise ich Sie darauf hin, dass ‚Schweizer Land + Leben’ weiterhin intensiv mit einer eigenständigen Redaktion auch über christliche und explizit katholische Themen schreibt. In jeder Ausgabe gibt es ein Ressort ‚Glauben und Ethik’, darüber hinaus nehmen wir weitere christliche Themen auf. Von ‚Aus für Bauernzeitung’ kann daher keine Rede sein. Gerne nehmen wir – insbesondere auch mit dem Verlust von Werner Kamber infolge Pensionierung – auch Inputs Ihrerseits entgegen.“

„Auftrag“ bleibt. Seit 1975 gibt es in der deutschsprachigen Schweiz – als Frucht der „Synode 72“ – die Zeitschrift „Auftrag“ als Begleitpublikation für Pfarrei- und Kirchgemeinderäte und andere am Pfarreileben Interessierte. Träger sind die Seelsorgeräte. Die Auflage ist zwar auf 5’000 Exemplare zurückgegangen, doch ist die Zeitschrift immer noch selbsttragend. Sämtliche bisher erschienenen Ausgaben (200) wurden von Willy Bünter (Rothenburg LU) redigiert.

„aufbruch“ plus. Seit Anfang 2008 erscheint die ökumenische Zeitung für Religion und Gesellschaft im Tabloid-Format und in Zusammenarbeit mit dem deutschen „Publik-Forum“. Angeregt wurde die Neuerung von Prof. Hans Küng (Tübingen), der den Schritt wie folgt begründete: „Wir brauchen eine internationale publizistische Stimme, die im ganzen deutschen Sprachraum kirchliche Vorgänge und hierarchische Entscheidungen in der Öffentlichkeit kritisch begleitet und Perspektiven für gegenwärtiges und zukunftsweisendes christliches Handeln aufzeigt.“ Die rund 3’300 Abonnentinnen und Abonnenten in der Schweiz erhalten nun jeweils alle 14 Tage 48 Farb-Seiten im neuen Format: Der Mantelteil mit 32 Seiten wird von der „Publik“-Redaktion zur Verfügung gestellt, die restlichen 16 Seiten werden von der Redaktion in der Schweiz erarbeitet.

Reformierte Monatszeitung. Ab Pfingsten 2008 geben vier reformierte Mitgliederzeitungen der deutschen Schweiz eine gemeinsame Monatszeitung heraus: „reformiert“: vierfarbig und zwölfseitig in rund 710’000 Exemplaren. Sie soll zu einer „gewichtigen Stimme der Reformierten in der deutschen Schweiz“ werden, in den Kantonen Aargau, Graubünden und Zürich sowie in weiten Teilen der Kantone Bern, Jura und Solothurn.

Fusion zweier Kirchenzeitungen. Die Neuenburger Kirchenzeitung „Vie Protestante“ und ihre Namensschwester von Bern-Jura fusionierten am 1. Februar 2008 zur neuen „Vie Protestante“. Sie waren während 15 Jahren getrennt erschienen.

Magazin für christliche Senioren. Im Herbst 2007 erschien erstmals die vom evangelischen Medienwerk „bvmedia Christliche Medien“ in Pfäffikon ZH herausgegebene Zeitschrift „LebensLauf“. Das Magazin löst die seit 2003 erscheinende Zeitschrift „55plus“ ab. Das neue Magazin richtet sich an Frauen und Männer ab 65 Jahren und will „offen, alterskompetent und auf biblischer Grundlage Wegweisung für den aktiven Ruhestand“ geben.

Verlust für Russlands Katholiken. Die einzige katholische Wochenzeitung in Russland, „Swjat Ewangelija“, hat ihr Erscheinen eingestellt. Die Entscheidung wurde vom neuen katholischen Erzbischof in Moskau, Paolo Pezzi, getroffen. Dieser will die Öffentlichkeitsarbeit in seiner Diözese neu ordnen und hofft, auf neuen Kanälen und mit neuen Produkten ein breiteres Publikum zu erreichen. „Swjat Ewangelija“ wurde erst 1994 vom damaligen katholischen Erzbischof in Moskau, Tadeusz Kondrusiewicz, jetzt in Minsk (Weissrussland), gegründet.

„Osservatore“ bunter und weiblicher. Der neue Direktor des „Osservatore Romano“ setzt neue Schwerpunkte. Er wünsche eine grössere Präsenz weiblicher Autoren und wolle den Ostkirchen – auch den nicht-katholischen – mehr Aufmerksamkeit schenken, sagte Giovanni Maria Vian vor Journalisten. Der „Osservatore“ solle auch übersichtlicher und schlanker werden – und bunter, indem nun auch Farbfotos aufgenommen werden.

Film

Kurse für Filmarbeit. Unter der Bezeichnung „KirchenKino“ starten die Filmbeauftragten der Kirchen in der deutschen Schweiz ein neues Kursangebot für die Filmarbeit in den Kirchgemeinden. Gestartet wurde im Mai 2007 in Bern. „KirchenKino“ will aktuelle Filmpremieren mit Diskussionen und Anregungen für den Einsatz von Filmen in den Kirchgemeinden anbieten.

Fernsehen

Schutzheilige seit 50 Jahren. Bischof Giuseppe Placido Nicolini von Assisi hatte noch mit Achtzig ein Gespür für Trends: Als ob er mit der visionären Kraft des Alters ahnte, dass aus dem neumodischen Fernsehen einmal etwas werden könnte, drängte er Papst Pius XII., der jungen Erfindung eine geistliche Hilfe an die Seite zu stellen: die heilige Klara von Assisi (1194-1253). Am 14. Februar 1958 erhob Pius XII. die Gefährtin des heiligen Franz zur Fernseh-Patronin. Doch sie blieb in diesem Metier – obwohl eine der beliebtesten Heiligen in Italien – eine weithin unbekannte Fürsprecherin.

Verlage

Vom Walter-Verlag zur ABS. Die 1990 gegründete Alternative Bank (ABS) baut ihren Hauptsitz in Olten aus. Sie hat zu diesem Zweck den ehemaligen Sitz des katholischen Walter-Verlags erworben. Die Bank werde das historische Gebäude nachhaltig sanieren, teilte die ABS mit. Das legendäre Verlagsgebäude war 1920 erbaut worden; es liegt an der Aare, nur wenige Schritte vom Bahnhof entfernt.

Agenturen

10 Jahre Misna. Der römische Missions-Nachrichtendienst „Misna“ feierte im Dezember 2007 das 10-jährige Bestehen. Er kündigte an, das Angebot zu erweitern und künftig auch einen Dienst auf Arabisch herauszugeben.

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