2005-2006 Chronik

2005-2006 Jahreschronik

Totengedenken

Marcel Thürlemann, ehemaliger Direktor der Cratander AG in Basel, starb am 27. Mai 2005 im 87. Altersjahr. Von 1956 bis Ende 1984 hatte er den Verlag geleitet, der das „Basler Volksblatt“ herausgab, die katholische Tageszeitung für Basel-Stadt und Baselland. (1982 erfolgte deren Zusammenschluss mit der «Nordschweiz» in Laufen. Die wiederum wurde 1992 von der „Basellandschaftlichen Zeitung“ übernommen.)

Franz Affentranger-Kummer starb im Juni 2005 in seinem 68. Lebensjahr. Er war einige Jahre Journalist für Printmedien und während 20 Jahren Redaktor für die Tagesschau des Deutschschweizer Fernsehens.

Otto B. Roegele, der „Grandseigneur“ der deutschen katholischen Publizistik, starb anfangs September 2005 im Alter von 85 Jahren. Roegele war Arzt und Publizist, Journalist und Wissenschaftler, Humanist und Katholik, genoss als Medienwissenschafter und langjähriger Chefredaktor, später als Herausgeber des „Rheinischen Merkur“, hohes Ansehen, auch bei den Schweizer Katholiken.

P. Heinrich Segur SJ, der frühere Leiter der deutschsprachigen Abteilung von Radio Vatikan (1974 – 1983), starb Ende Juni 2005 im Alter von 77 Jahren. Bekannt wurde Pater Heinrich auch als Autor zahlreicher Bücher.

Persönlich

Marc Aellen, früherer Medienbeauftragter der Schweizer Bischofskonferenz, wurde vom Verwaltungsrat der internationalen katholischen Medienorganisation SIGNIS mit Sitz in Brüssel zum neuen Generalsekretär ernannt, als Nachfolger des Belgiers Robert Molhant, der nach 27jähriger Tätigkeit in den Ruhestand trat. www.signis.net

Peter Friedli, Redaktor des „Angelus“, Pfarreiblatt für Biel und Umgebung, Vater von zwei Söhnen und Witwer, wurde am 30. April 2006 zum Priester geweiht. Auf diesen Zeitpunkt legte er sein Redaktionsmandat nieder. Nachfolger wurde Niklaus Baschung, Informationsbeauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Bern.

P. Albert Longchamp SJ wurde neuer Provinzial der Schweizer Jesuiten mit Sitz in Zürich und gab daher die Leitung der Wochenzeitschrift „Echo magazine“ ab, dessen Redaktion er während 20 Jahren angehört hatte. Die Nachfolge trat Bernard Litzler an.

Matthias Loretan, ehemaliger Leiter des Katholischen Mediendienstes (KM) in Zürich, hat einen neuen Weg eingeschlagen und ist seit Sommer 2005 als Pastoralassistent in Langenthal (BE) tätig.

Walter Müller, seit 1996 Redaktor der Kipa, wurde von der Schweizer Bischofskonferenz im April 2006 zu ihrem neuen Pressesprecher und Medienverantwortlichen ernannt. Er tritt die Nachfolge von Mario Galgano an, der das Amt interimistisch versehen hatte.

Andrea Vonlanthen ist seit April 2005 neuer Chefredaktor der evangelikalen Zeitschrift „ideaSpektrum Schweiz“ in Zürich. Er trat die Nachfolge von Fritz Herrli an. Vonlanthen leitete von 1990 – 2005 die Redaktion des (freikirchlichen) „Chrischona-Magazins“.

Markus R. Weber wurde von der Römisch-katholischen Landeskirche Basel-Land in einem Teilzeitmandat zum neuen Informationsbeauftragten gewählt, als Nachfolger von Matthys Klemm, der in Pension ging. Weber ist Inhaber einer Agentur für Illustration, Kommunikation und Grafik in Bottmingen (BL).

Hermann Herder, langjähriger Chef des gleichnamigen Verlags in Freiburg i. Br., feierte am 19. Januar 2006 seinen 80. Geburtstag. Herder stand dem grössten Verlag Deutschlands für Theologie und Religion seit 1963 vor, hatte sich aber in den neunziger Jahren nach und nach aus der Leitungsfunktion zurückgezogen.

P. Federico Lombardi SJ, seit 14 Jahren Programmdirektor von Radio Vatikan, wurde von Papst Benedikt XVI. zum neuen Generaldirektor und damit zum „Intendanten“ des Papst-Radios ernannt. Der Pontifex dankte dem bisherigen Chef Pasquale Borgomeo für dessen „langen und grosszügigen Dienst“. Zum neuen Programmchef (Chefredaktor) ernannte der Papst den bisherigen Vize-Chef P. Andiez Koprowski aus Polen.

Gabriele Neuwirth, Redaktorin bei der Wiener Kirchenzeitung „Der Sonntag“, ist neue Vorsitzende des Verbands Katholischer Publizisten Österreichs. Sie folgte auf Josef Ertl, Chefredaktor der „Oberösterreichischen Rundschau“. Neuwirth ist die erste Frau an der Spitze des Verbandes.

Ludwig Ring-Eifel, seit 1996 Korrespondent für die katholischen Nachrichtenagenturen kathpress, Kipa und KNA in Rom, wurde am 1. Juli 2005 neuer Chefredaktor der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Bonn. Er trat die Nachfolge von Helmut S. Ruppert an, der seit 1996 Chefredaktor war und dieses Amt aus Gesundheitsgründen aufgeben musste.

Kirche und Medien

Weltmedientag 2006. Papst Benedikt XVI. hat die Medien zum verantwortungsbewusstem Umgang mit der Wahrheit und zur Förderung des Friedens aufgerufen. Die Medienindustrie dürfe nicht zum Selbstzweck oder zu einer Monokultur werden, der es nur um Gewinnorientierung und nicht um das Gemeinwohl gehe, betont er in seiner Botschaft. Gefragt seien präzise Berichterstattung, vollständige Erläuterungen über Vorgänge des öffentlichen Interesses und eine faire Darstellung unterschiedlicher Auffassungen. Ausdrücklich plädiert der Papst dafür, Ehe und Familienleben zu unterstützen, die zum Fundament jeder Kultur und Gesellschaft gehörten. www.vatican.va

Liturgische Normen beachten. Fernsehgottesdienste haben nach Ansicht des US-amerikanischen Kurienerzbischofs John Foley einen Vorbildcharakter. Daher müssten in diesen Sendungen die liturgischen Normen besonders sorgfältig beachtet werden, betonte der vatikanische „Medien-Minister“ zu Beginn der Bischofssynode anfangs Oktober im Vatikan. Ein Abweichen von der geltenden Form könne bei den Zuschauern leicht den Eindruck erwecken, die kirchlichen Vorschriften seien nicht mehr bindend. Zwar könne ein Fernsehgottesdienst die Teilnahme an der Sonntagsmesse nicht ersetzen. Aber er fördere das spirituelle Leben.

Umgang mit den Medien. Die Konferenz der Orden und Säkularinstitute der Schweiz (Kovoss) gab unter dem Titel „Wie gehe ich mit den Medien um?“ für seine Mitglieder eine kurze Anleitung zu „Chancen und Anforderungen“ heraus, verfasst von Medienleuten. kovoss-coriss@kath.ch

Printmedien

„forum“ 50 Jahre alt. Das Pfarrblatt der katholischen Kirche im Kanton Zürich „forum“ feiert dieses Jahr sein fünfzigjähriges Bestehen. „forum“ erscheint alle zwei Wochen und wird in einer Auflage von 160’000 Exemplaren allen katholischen Zürcherinnen und Zürchern zugestellt. Am 1. Januar 1956 war erstmals das „Katholische Pfarrblatt für Zürich und Umgebung“ erschienen. Heute ist es das Pfarrblatt mit der grössten Auflage. www.zh.kath.ch/aktuell/forum

„saemann“ erhöht Auflage. Die reformierte Berner Monatszeitung erreichte im Februar 2006 eine Auflage von über 300’000 Exemplaren. Erstmals wurde sie auch in den Kirchgemeinden Därstetten, Langnau, Trub und Trubschachen verteilt. www.saemann.ch

„Justinus-Blätter“ gestylt. Das Organ des Justinus-Werks in Freiburg, Zürich und Genf erscheint im 70. Jahrgang und hat sich zu diesem Anlass ein neues, farbenfrohes Gesicht gegeben. Das Redaktionsteam wird seit kurzem von Maurice Page, Walter Müller und Bernard Litzler gebildet. Sie lösten P. Bruno Holtz SMB ab. www.justinus.ch

„kontinente“ fusioniert. Auf Anfang 2006 haben „missio aktuell“ von Missio Aachen und „kontinente“, die Zeitschrift von 25 Missionswerken, fusioniert und geben heute ein erneuertes „kontinente“ heraus: sechsmal pro Jahr, mit einer Gesamtauflage von 370’000 Exemplaren und je einem „Eigenteil“ der angeschlossenen Orden und Kongregationen, unter ihnen auch die Weissen Väter (Afrikamissionare) der Schweiz. redaktion@kontinente.org

Auflage weiter rückläufig. Der Auflagenrückgang der konfessionellen Presse in Deutschland dauert an. Die Gesamtauflage der 58 erfassten Zeitschriften (IVW-Daten) sank im 3. Quartal 2005 gegenüber dem Vorjahr um 2,8% auf 2,426 Mio. Exemplare.

„aufbruch“ mit neuer Leitung. Der „Förderkreis aufbruch – ökumenisches Forum“, der die achtmal jährlich erscheinende Zeitung für Religion und Gesellschaft herausgibt, hat die junge katholische Theologin Brigitte Horvath zur neuen Präsidentin gewählt. Sie tritt an die Stelle der Journalistin Barbara Helg. „aufbruch“ mit 4’500 Exemplaren Druckauflage pflegt seit zwei Jahren eine ökumenische Ausrichtung. Entstanden ist die Zeitung 1988, um in der Auseinandersetzung mit dem damaligen Churer Bischof Wolfgang Haas die Haltung jener Katholiken zu vertreten, „die zum Aufbruch in ihrer Kirche bereit waren“. www.aufbruch.ch

„Bethléem“ aufgegeben. „Bethléem“, das französischsprachige Organ der Bethlehem Mission Immensee (BMI), hat auf Ende 2005 sein Erscheinen eingestellt. BMI begründete den Entscheid mit finanziellen Engpässen. Chefredaktorin Geneviève de Simone-Cornet trat kurz darauf in die Redaktion „Echo magazine“ ein. Maurice Page, kurz zuvor zum Direktor des regionalen Zentrums der BMI in Freiburg ernannt, trat ohne neue Aussichten aus dem Unternehmen aus.

„frauenbunt“ eingestellt. Die Zeitschrift „frauenbunt“ des Schweiz. Katholischen Frauenbundes (SKF) wurde ebenfalls auf Ende 2005 eingestellt. Dazu sah sich der SKF aufgrund des ständigen Auflagenrückgangs und der angespannten Finanzlage gezwungen.

60 Jahre „Rheinischer Merkur“. Am 15. März 1946 erschien die erste Ausgabe unter Führung des Publizisten Franz Albert Kramer. Die Wiedergründung erfolgte 150 Jahre nach dem Ende des ersten Koblenzer „Rheinischen Merkur“, der vom katholischen „Rebellen“ Joseph Görres gegründet worden war. Von den vielen Neu- und Wiedergründungen der Nachkriegsjahre konnten sich nur die Hamburger „Zeit“ und der „Merkur“ bis heute halten, jedoch in sehr unterschiedlicher Weise. www.merkur.de

60 Jahre „Die Furche“. Auch die Wiener Wochenzeitung beging Ende 2005 ihr 60jähriges Bestehen. „Sie wirkte und wirkt heute noch als Vertreterin eines weltoffenen und anspruchsvollen Katholizismus in Gesellschaft, Kultur und Politik“, wie sich „Christ in der Gegenwart“ ausdrückte. www.furche.at

125 Jahre „Forum Weltkirche“. Mit der Ausgabe 1/06 ging die Zeitschrift (vormals: Die katholischen Missionen) in den 125. Jahrgang. Sie wurde 1873 von den Jesuiten gegründet. Heute wird sie vom Katholischen Missionswerk missio in Aachen und dem Verlag Herder herausgegeben. Ab 1938 war die Zeitschrift verboten; 1947 erhielten die Jesuiten die Genehmigung, sie fortzuführen. forum.weltkirche@herder.de

Verlage

125 Jahre Cavelti. Im Jahre 2005 durfte das Gossauer Unternehmen „Cavelti AG Druck & Media“ auf 125 Jahre zurückblicken. Cavelti hat sich all‘ die Jahre hindurch in der katholischen Schweiz einen festen Platz gesichert, vielen älteren Semestern bekannt noch aus der Zeit der „Jungmannschaft“ und der „ancilla“. www.cavelti.ch

Benziger im Internet. Das Archiv des ehemaligen Benziger-Verlags in Einsiedeln ist auf Internet zugänglich gemacht worden. Längerfristig will die Stiftung Kulturerbe Einsiedeln das Sammelgut ausstellen. Die Sammlung umfasst 20’000 Eintragungen seit 1830. Der Benziger-Verlag war 1994 von der deutschen Patmos-Gruppe übernommen worden. www.kulturerbe-einsiedeln.ch

Augustinus vor 500 Jahren. In Basel feiert in diesem Jahr das Druck- und Verlagshaus Schwabe ein besonderes Jubiläum: Vor 500 Jahren erschien seine erste Augustinus-Ausgabe, als erste gedruckte Gesamtausgabe der Werke des Kirchenvaters. Abgeschlossen wurde das Werk am 22. Januar 1506 bei den assoziierten Druckern Amerbach, Petri und Froben – „non sine ingentissimo gaudio dicimus“, wie die Herausgeber festhielten. Einer der drei Beteiligten, Johannes Petri, war der Gründervater des seit 1488 bestehenden Hauses Schwabe. www.schwabe.ch

„Edition Radio Vatikan“ ist heute online verfügbar. Radio Vatikan und der Leipziger St.-Benno-Verlag sind eine Kooperation eingegangen. Die Neuerscheinungen sind regelmässig unter www.kathshop.de/edition-radio-vatikan einzusehen. Das Label soll ein Markenzeichen für Informationen über Papst und Kirche werden, „zielgruppengerecht und ansprechend in Buchform aufbereitet“.

Radio und Fernsehen

„Funker des Papstes“. Vor 75 Jahren, am 12. Februar 1931, ging Radio Vatikan, die päpstliche Funkanstalt, mit einer persönlichen Ansprache von Papst Pius XI. erstmals auf Sendung – der Würde des Anlasses entsprechend auf Latein. Mittlerweile zählt der kleine Betrieb zu den traditionsreichsten und vielsprachigsten Radiosendern. Radio Vatikan beschäftigt 400 Angestellte. Es kommt ohne Werbung und Gebühren aus; seine Betriebskosten betragen 31 Mio. Franken im Jahr. www.vaticanradio.org

In „Gesellschaft“ integriert. Die Redaktion „Religion“ bei Schweizer Radio DRS 2 wurde als eigenständige Redaktion aufgelöst und gehört seit dem 1. Januar 2006 als Fachgruppe „Religion“ der Redaktion „Gesellschaft“ an. Am inhaltlichen Auftrag sowie an der personellen und finanziellen Ausstattung der Redaktion werde sich dadurch nichts ändern, beteuerte Arthur Godel, Programmleiter DRS 2.

Das „erste christliche Radio“. Unter dem Namen „Life Channel“ startete am 1. Oktober 2005 das „erste christliche Radio für die Schweiz“. Das Vollprogramm, vom Bund im Dezember 2004 für zehn Jahre bewilligt, auf Kabel und im Internet zu empfangen, verspricht Orientierung an christlichen Grundwerten und will die ganze Familie ansprechen. Gerechnet wird mit jährlichen Betriebskosten von über 1 Mio. Franken, die vor allem mit Spenden gedeckt werden sollen. Betreiber ist das Medienunternehmen „Evangelium in Radio und Fernsehen“ (ERF Schweiz). www.erf.ch/life_channel

Keine Sendezeit für Kirchen? Niederländische Parlamentsabgeordnete wollen Subventionen für Radio- und Fernsehprogramme von Kirchen und Glaubensgemeinschaften in öffentlichen und privaten Sendern abschaffen. Wenn weltanschauliche Gemeinschaften ihre Inhalte verbreiten wollten, sollten sie dies auf kommerzielle Weise tun, meinte der rechtsliberale Abgeordnete Fadime Ürgü in der Zeitschrift „Adformatie“ im Januar 2006.

Internet

Täglich Kipa-Meldungen. Ab 25. Oktober 2005 finden sich auf dem Internetportal der katholischen Kirche der Schweiz tagesaktuelle Meldungen der Nachrichtenagentur Kipa. Zu diesem Zweck wurde zwischen Kipa und Katholischem Mediendienst (KM) eine besondere Vereinbarung getroffen. www.kath.ch

In neuem Design. Die Website der österreichischen katholischen Nachrichtenagentur Kathpress zeigt sich seit Mitte Oktober 2005 in einem neuen Design und mit erweitertem Angebot. www.kathweb.at

Mit Büro in der Schweiz. Die konservative katholische „Internet-Zeitung“ „kath.net“ hat Mitte 2005 in Appenzell ein Büro eröffnet. Der ehrenamtlich tätige Mitarbeiter Stefan Bolli übernahm als Teilzeit-Redaktor auch die Spenderbetreuung für das Blatt. www.kath.net

Auszeichnungen und Preise

Herbert-Haag-Stiftung. Die Preise 2006 gingen an vier Medienschaffende: Michael Meier, Journalist am Zürcher „Tages-Anzeiger“, Hansjörg Schultz, Redaktionsleiter „Gesellschaft und Religion“ bei Schweizer Radio DRS 2 in Basel, Dolores Bauer, Publizistin und Buchautorin in Wien, und Matthias Drobinski, Redaktor an der „Süddeutschen Zeitung“ in München. Eine Auszeichnung erhielt zudem die Katholische Kirchgemeinde Röschenz (BL). www.herberthaag-stiftung.ch

Katholischer Medienpreis. Der mit 4’000 Franken dotierte Katholische Medienpreis der Schweizer Bischofskonferenz für 2005 wurde in Martigny (VS) dem Journalisten Jean-Luc Ballestraz verliehen. Der 62jährige Preisträger ist Animator verschiedener Radio- und Fernsehsendungen im Wallis.

Journalistenpreise. Martin Meier, freier Journalist und Student, und die Journalistin Martine Clerc wurden an der GV 2006 mit dem Medienpreis der Katholischen Journalistinnen und Journalisten ausgezeichnet.

Preise von UCIP und SIGNIS. Die Katholische Weltunion der Presse (UCIP) und der Katholische Weltverband für Kommunikation (SIGNIS) haben im November 2005 die Salesianer Don Boscos (SDB) mit dem internationalen Medienpreis für „Educommunication“ (Kommunikationserziehung) ausgezeichnet. Der Preis wurde für professionell realisierte Initiativen zur Erziehung zu verantwortungsvollem Umgang mit Kommunikationsmitteln verliehen.

Verbände

Neuer Geschäftsführer SKPV. Der Journalist, Theologe und Mathematiker Hans Rahm ist seit dem 1. August 2005 neuer Geschäftsführer des Schweizerischen Katholischen Pressevereins (SKPV). Rahm löste Danilo de Simone ab, der das Sekretariat während zwölf Jahren geführt hatte. Der SKPV dient katholischen Medien in wichtigen Schlüsselfunktionen. Der Geschäftsführer ist zugleich Geschäftsleiter der Presseagentur Kipa-Apic und führt die Sekretariate der Medienkommission der Schweizer Bischofskonferenz und des Schweiz. Vereins Katholischer Journalistinnen und Journalisten.

Neue Ehrenmitglieder. Der Schweizerische Verein Katholischer Journalistinnen und Journalisten unter der Leitung von Walter Müller ernannte an der Generalversammlung 2006 Pater Albert Longchamp SJ, Präsident der bischöflichen Medienkommission, und Rolf Weibel, ehemaliger Chefredaktor der Schweizerischen Kirchenzeitung, zu Ehrenmitgliedern.

WACC mit neuem Sitz. Das Zentralkomitee der Weltvereinigung für Christliche Kommunikation (WACC) beschloss, den Sitz der ökumenischen Dachorganisation im Kommunikationsbereich aus Spargründen von London nach Toronto (Kanada) zu verlegen. Zudem wird der WACC in Zukunft nicht mehr von einem Zentralkomitee, sondern von einem Verwaltungsrat geführt. Der nächste Kongress wird 2008 in Kapstadt (SA) unter dem Leitthema „Kommunikation für Frieden und soziale Gerechtigkeit“ durchgeführt. www.wacc.org.uk

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